Mit der ersten Förderrunde von „Innovations for Patients“ stärkt die M1 Alliance translationale Spitzenforschung über Institutionengrenzen hinweg – mit mehr als 7 Millionen Euro für Projekte mit direktem Nutzen für Patientinnen und Patienten. Die Förderbescheide wurden heute im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst durch Amtschefin Stefanie Jacobs übergeben.

Innovations for Patients: 7 Projekte für bessere Medizin, von München aus

 

  • 7 geförderte Projekte
  • 7,45 Mio. € Fördervolumen
  • 74 Anträge im ersten Förderaufruf
Warum diese Förderung wichtig ist

Die geförderten Projekte adressieren Erkrankungen mit hoher Krankheitslast und großer Relevanz für Patientinnen und Patienten – darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und Sehverlust. Zugleich stärkt die Förderlinie neue, institutionenübergreifende Kooperationen in München.

„Sieben Millionen Euro für sieben starke Forschungsprojekte: Mit der Förderlinie ‚Innovations for Patients‘ der M1 Munich Medicine Alliance stärken wir wissenschaftliche Exzellenz, bündeln Kräfte und  heben die gemeinsamen Potenziale unserer Münchner Spitzenmedizin-Einrichtungen. Das Besondere an M1 ist der enge Schulterschluss der Partner: Gemeinsame Strukturen und vernetzte Forschung schaffen Synergien, beschleunigen Innovationen und bringen Spitzenmedizin schneller zu den Menschen. Dass sich die Projekte in einem hochkompetitiven und wissenschaftsgeleiteten Verfahren durchgesetzt haben, unterstreicht ihre herausragende Qualität. Herzlichen Glückwunsch an alle ausgewählten Projektpartner!“

— Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst

 

„Mit Innovations for Patients bringen wir die Stärken der Münchner Medizin gezielt zusammen – für Forschung, die schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommt.“

— Prof. Thomas Gudermann, Vorstandsvorsitzender der M1 Alliance

 

Die geförderten Projekte

Alle geförderten Vorhaben verbinden Forschende aus mindestens zwei der M1-Partner: LMU Medizin, TUM Medizin und Helmholtz Munich. Damit schafft M1 neue Kooperationen und nutzt die besondere Konzentration biomedizinischer Expertise in München.

Neuronal repair in cerebrovascular disease – from transplantation to non-invasive approaches by immune cell reprogramming: Prof. Magdalena Götz, Helmholtz Munich / Prof. Martin Dichgans, LMU Medizin / Prof. Arthur Liesz, LMU Medizin (Fördersumme: 1.610.000 €)

CarIMMUN: Boosting T Cell Based Immunotherapy in R/R Multiple Myeloma via Carfilzomib-Induced Antigen Enhancement: Prof. Florian Bassermann, TUM Medizin / PD Dr. Judith S. Hecker, TUM Medizin / Prof. Marion Subklewe, LMU Medizin / Prof. Sebastian Theurich, LMU Medizin (Fördersumme: 1.493.000 €)

M1 Cachexia Center: Prof. Stephan Herzig, Helmholtz Munich / Prof. Jürgen Behr, LMU Medizin / Prof. Marc Martignoni, TUM Medizin (Fördersumme: 1.500.000 €)

BEAT-IT – Bio-Engineered nucleic Acid Therapy for targeting Inflammation of heart-innervating sympathetic ganglia to Treat cardiovascular disease: Prof. Stefan Engelhardt, TUM Medizin / Prof. Steffen Massberg, LMU Medizin / Prof. Karin Ziegler, TUM Medizin (1.500.000 €)

DECODE: Detecting and Decoding Residual Disease in PDAC via Tumor Organoid-Informed, Machine-Learning-Driven Cell-Free Nucleosome Profiling: Prof. Maximilian Reichert, TUM Medizin / Dr. Rodrigo Villaseñor, LMU Medizin (Fördersumme: 450.000 €)

Multimodal Imaging Resource Platform for Accelerated Gene Therapy Evaluation (MIRAGE): Prof. Wolfgang Weber, TUM Medizin / Prof. Ali Ertürk, LMU Medizin / Dr. Christoph Gruber, Helmholtz Munich (Fördersumme: 449.926 €)

VISTA: Vision Restoration via Synthetic Enhancers and Targeted AAVs
Fördersumme: Dr. Boyan Bonev, Helmholtz Munich / Prof. Stylianos Michalakis, LMU Medizin (Fördersumme: 449.993 €)

Ein neuer Impuls für translationale Medizin in München

„Innovations for Patients“ ist das zentrale wissenschaftliche Förderinstrument der M1 Alliance. Die Förderlinie unterstützt Projekte, die exzellente biomedizinische Forschung konsequent auf klinische Anwendung, bessere Diagnostik und neue Therapieansätze ausrichten.

Flagship-Projekte: Große Ambition, sichtbare Innovation

Flagship-Projekte richten sich an etablierte Forschende, die außergewöhnliche wissenschaftliche und medizinische Herausforderungen adressieren. Sie ermöglichen mutige Vorhaben jenseits konventioneller Förderformate – mit dem Ziel, große Innovationen für Patientinnen und Patienten voranzubringen.

Translationsgruppen: Patientennah, experimentell, klinisch orientiert

Translationsgruppen unterstützen aufstrebende Clinician Scientists sowie medizinische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen und mittleren Karrierephasen. Im Fokus stehen patientennahe Forschung, Biomarkerentwicklung und die Vorbereitung klinischer Studien.

Ausgewählt in einem hoch kompetitiven Verfahren

Die Resonanz auf den ersten Förderaufruf war außergewöhnlich: Insgesamt gingen 74 Anträge ein, von denen sieben wurden in einem wissenschaftsgeleiteten, extern begutachteten Verfahren ausgewählt wurden.

Wir danken dem Freistaat Bayern herzlich für die Förderung!

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Die Highmed Agenda Bayern unterstützt München dabei, sich als Europas führender Medizinstandort zu etablieren. Mit Digitalisierung, Ausbildungsinitiativen und Kooperationen wie der M1 – Munich Medicine Alliance fördert das Programm Spitzenforschung und -versorgung. Durch die Bündelung von LMU, TUM, dem Helmholtz Zentrum und anderen Partnern soll München international konkurrenzfähiger werden, besonders im Bereich biomedizinischer Forschung und klinischer Studien.