Clinical
AI Consultants

Medizinische KI-Anwendungen entwickeln sich rasant. Täglich werden neue Algorithmen und Ideen publiziert – doch nur ein Bruchteil davon erreicht am Ende die klinische Versorgung. Dass ein tatsächlicher Nutzen für Patientinnen und Patienten in prospektiven Studien nachgewiesen wird, ist noch seltener.


Es fehlt dabei selten an guten Ideen. Medizinisches Personal kennt den Versorgungsalltag mit allen Problemen und Herausforderungen am besten und hat ein genaues Gespür dafür, wo sich Abläufe, Diagnostik und Therapie verbessern lassen. Der Weg von dieser Erkenntnis zum funktionierenden KI-Algorithmus ist jedoch lang – und erfordert neben medizinischer Fachkenntnis auch technische Expertise, Zeit und strukturierte Entwicklung.

Die Clinical AI Consultants schließen diese Lücke. Das interdisziplinäre Team am Institute of AI for Health von Helmholtz Munich verbindet Erfahrung aus Medizin, künstlicher Intelligenz und Ethik und begleitet klinische KI-Projekte über den gesamten Entwicklungsprozess – von der Ideenfindung bis zur klinischen Integration.

Die Initiative und M1

Für die M1 – Munich Medicine Alliance ist die Zusammenarbeit mit den Clinical AI Consultants ein zentraler Baustein des gemeinsamen Auftrags: wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und verlässlicher in die Patientenversorgung zu überführen.

Künstliche Intelligenz ist dabei eines der Felder mit dem größten Potenzial – und zugleich eines mit besonders hohen Hürden. Datenschutzanforderungen, die Integration in bestehende klinische Systeme und der Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten stellen Projekte regelmäßig vor Herausforderungen, die einzelne Kliniken kaum allein bewältigen können. Ein institutionenübergreifendes Beratungsangebot wie dieses schafft hier die Struktur, die es braucht.

Das Angebot steht medizinischem Personal der M1-Partnerinstitutionen offen. Die fachliche Leitung liegt bei Prof. Carsten Marr, Direktor des Institute of AI for Health, und Dr. Marie Piraud, Leiterin des Helmholtz AI Consultant Teams für Gesundheitsforschung.

Wie die Zusammenarbeit abläuft

Der Arbeitsstil des Teams ist pragmatisch, kollegial und auf messbaren klinischen Nutzen ausgerichtet. Jedes Projekt durchläuft dabei drei Phasen – von der ersten Idee über die gemeinsame Beurteilung bis zur strukturierten Umsetzung.

01 Ideen aus der Praxis

Ideen aus der Praxis

Medizinisches Personal hat den besten Einblick, wo sich die tägliche Routine verbessern lässt. Gute klinische Ideen scheitern jedoch oft an den Ressourcen für die Umsetzung – selbst ein einfacher Prototyp erfordert Erfahrung in Data Science, Softwareentwicklung und Validierung.

02 Projektbeurteilung

Projektbeurteilung

Eingereichte Ideen prüft das Team auf Machbarkeit und verfügbare Ressourcen. Sieht es Potenzial, beginnt die Zusammenarbeit. Ist eine Umsetzung derzeit nicht möglich, gibt es konstruktives Feedback und Hinweise für nächste Schritte. Der Service ist für medizinisches Personal kostenfrei.

03 Umsetzung

Umsetzung

Von der Projektidee bis zur klinischen Evaluation folgt die Zusammenarbeit einem strukturierten Ablauf: gemeinsame Zieldefinition, Prüfung von Datenlage und technischer Machbarkeit, Entwicklung der Lösung. Ziel ist die prospektive Evaluation mit echten klinischen Daten.

Idee einreichen

Wenn Sie eine Idee für ein klinisches KI-Projekt haben, freut sich das Team des Institute of AI for Health über einen Austausch. Alle Informationen zum Angebot, zum Team und zur Einreichung finden Sie auf der Website der Clinical AI Consultants.

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Mehr erfahren

Ausführliche Informationen zum Team, zum Arbeitsablauf und zum Angebot der Clinical AI Consultants finden Sie auf der Website von Helmholtz Munich.

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Kontakt zum Thema Clinical AI Consultants

Bei Fragen rund um die Clinical AI Consultants sind wir gerne für Sie da.

Bild: Kontakt zum Thema Clinical AI Consultants
Gefördert durch die Highmed Agenda Bayern

Die Highmed Agenda Bayern unterstützt München dabei, sich als Europas führender Medizinstandort zu etablieren. Mit Digitalisierung, Ausbildungsinitiativen und Kooperationen wie der M1 – Munich Medicine Alliance fördert das Programm Spitzenforschung und -versorgung. Durch die Bündelung von LMU, TUM, dem Helmholtz Zentrum und anderen Partnern soll München international konkurrenzfähiger werden, besonders im Bereich biomedizinischer Forschung und klinischer Studien.